AUS DEM LANDRATSAMT BERICHTET
Infoabend für das Gymnasium Wendelstein

Ministerialbeauftragter informiert Eltern (02.03.2010)

WENDELSTEIN - Bereits ab diesem September starten die Vorläuferklassen für das Gymnasium Wendelstein. Für Eltern von Viertklässlern findet deshalb am Donnerstag, 25. März, um 19.00 Uhr in der Schulturnhalle am Schießhaus 2 in Wendelstein ein Informationsabend statt. Parkmöglichkeiten bestehen an der Röthenbacher Straße.

Der Ministerialbeauftragte für die Gymnasien in Mittelfranken, Joachim Leisgang, informiert die Eltern über die Möglichkeit, sich an den drei Partnerschulen bereits für das Schuljahr 2010/2011 anzumelden. Dann besuchen die Schüler zunächst die Vorläuferklassen am Gymnasium Roth, Leibniz-Gymnasium Altdorf und Martin-Behaim-Gymnasium Nürnberg, ehe sie im September 2012 in den Neubau In der Gibitzen in Wendelstein gegenüber der Kreissportanlage umziehen.

Der Ministerialbeauftragte Leisgang informiert am 25. März aber auch über die beiden Ausbildungsrichtungen des neuen Gymnasiums: Naturwissenschaft-Technik und Wirtschaft, die möglichen Fremdsprachen und steht für allgemeine Fragen zur Verfügung. Mehr Infos gibt es im Internet unter www.gymnasium-wendelstein.de.

Landrat Herbert Eckstein und die Architekten
 
Homepage für das Gymnasium Wendelstein

Infos unter www.gymnasium-wendelstein.de (24.02.2010)

WENDELSTEIN - Im September starten die ersten Vorläuferklassen, ab dem Schuljahr 2012/2013 ziehen die Schüler dann ins neu gebaute Gymnasium Wendelstein um. Das Landratsamt Roth informiert ab sofort auf der neu eingerichteten Internetseite www.gymnasium-wendelstein.de über die Ausbildungsrichtungen, den Baufortschritt und die Möglichkeit, sich schon ab diesem Herbst für das dritte Gymnasium im Landkreis zu entscheiden.

"Die Bagger für den Neubau In der Gibitzen werden im Sommer dieses Jahres anrollen", schreibt Landrat Herbert Eckstein in seinem Grußwort auf der Homepage. "Bereits jetzt laufen die Planungen mit den Partnerschulen und den Verkehrsbetrieben auf Hochtouren." Auf der Internetseite sind auch die Kontaktdaten dieser drei Partnerschulen, des Gymnasiums Roth, des Leibniz-Gymnasiums Altdorf und des Nürnberger Martin-Behaim-Gymnasiums, aufgelistet.

Unter der Rubrik "Aktuelles" werden jeweils die neusten Nachrichten rund um das Gymnasium veröffentlicht. Im Kapitel "Ausbildungsrichtungen" werden der naturwissenschaftlich-technologische und der wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Zweig mit wirtschaftswissenschaftlichem Profil näher vorgestellt. Außerdem wird die Möglichkeit einer spät beginnenden Fremdsprache aufgezeigt.

Im Download-Bereich gibt es die Möglichkeit, sich eine Informationsbroschüre und die Stundentafel der jeweiligen Ausbildungsrichtungen des Gymnasiums herunterzuladen. Außerdem sind hier die Kontaktdaten der Ansprechpartner im Landratsamt zu finden.

 
Landrat Herbert Eckstein: "Die Hilfe aus einer Hand ist uns besonders wichtig"

Neue Pläne zur Neuorganisation des SGB II (03.02.2010)

LANDKREIS ROTH - Der Landkreis Roth will seine Bezieher von Arbeitslosengeld II weiterhin aus einer Hand betreuen. Statt zwei getrennter Bescheide für den Regelsatz und für die Miete sollen Landkreisbürger weiterhin nur einen Bescheid erhalten. Statt zwei Anlaufstellen soll der Bürger auch künftig nur einen Ansprechpartner aufsuchen müssen.

Landrat Herbert Eckstein begrüßt deshalb den Meinungsumschwung bei Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen, eine Grundgesetzänderung nun doch nicht strikt abzulehnen: "Im Sinne der Bürger ist uns die Hilfe aus einer Hand besonders wichtig." Alles andere würde zu einem Bürokratieaufbau statt -abbau führen.

Mit einer Grundgesetzänderung kann die bisherige Praxis einer Arbeitsgemeinschaft (Arge) zwischen der Bundesagentur für Arbeit und des Landratsamts Roth auf juristisch einwandfreie Beine gestellt werden. Sollte dies nicht möglich sein, favorisiert Landrat Eckstein, dass sein Landkreis eine so genannte Optionskommune wird. Bundesweit würden 171 der rund 350 Kommunen mit Argen gerne optieren. Die Arge in Roth betreut rund 1500 Familien bzw. 2700 Landkreisbürger, darunter sind 1890 Erwerbsfähige.

Ursula von der Leyen hatte sich Anfang dieser Woche überraschend bewegt und gesagt: "Ich bin für eine Grundgesetzänderung offen." Zuvor hatte Hessens Ministerpräsident eine Zustimmung zu einer einfachen Gesetzesänderung im Bundesrat aus ähnlichen Gründen abgelehnt. Das bisherige Modell, das sich laut Eckstein bewährt hat, war vom Bundesverfassungsgericht wegen der "Mischverwaltung" und der damit unklaren Zuständigkeiten kritisiert worden. Rechtsexperten befürchten jedoch, dass es auch bei von der Leyens ursprünglichen Plänen juristische Schwierigkeiten gegeben hätte, da der Landkreis nur ein "ausführendes Organ" mehr gewesen wäre.

 

Frost, Schnee und ihre Auswirkungen auf die Müllabfuhr (02.02.2010)

Müllfahrzeuge haben bei schnee- und eisglatten Straßen erhebliche Schwierigkeiten, vor allem in steile oder abschüssige Straßen und Erschließungswege einzufahren. Deshalb kann es leider vorkommen, dass Restmüll- und Biomüllgefäße gesamter Straßenzüge nicht entleert werden können.

Sollte ein nachträgliches Entleeren nicht möglich sein, wird der nicht abgeholte Abfall bei der nächsten turnusgemäßen Entleerung in zwei Wochen mitgenommen. Betroffene Bürger können deshalb ihren in dieser Zeit anfallenden Hausmüll und/oder Biomüll in Tüten oder Plastiksäcken verpackt bei der nächsten Abfuhr neben den Müllgefäßen bereitstellen. Auf Grund der besonderen Situation wird dieser "Zusatzmüll" dann mitgenommen.
Das Abfallreferat bittet Bürgerinnen und Bürger, die an Hanglagen wohnen, ihre Müllgefäße - soweit möglich - an der nächstgelegenen Hauptstraße zur Entleerung bereitzustellen.
Weitere Informationen erteilt die Abfallberaterin des Landratsamtes, Frau Ruth Röttinger unter Telefon 09171/81-431, Fax: 09171/81-252 oder unter ruth.roettinger@landratsamt-roth.de.